Rogier Alleblas wint 'Kunstpreis Ökologie' 2010

07.08.2010

Fotograaf Rogier Alleblas wint de 'Kunstpreis Ökologie 2010'.

Uit 288 inzendingen van Europese kunstenaars is Rogier Allesblas door een driekoppige jury aangewezen als winnaar.

Het juryrapport:

Text der Jury zur Preisverleihung Kunst und Umwelt am 11. Juli 2010 in der städtischen Galerie Wollhalle
Die Aufgabe bestand darin, bei der Ausstellung Kunst und Umwelt unter dem Motto „Naturgewalt – Kunst – Gestalt – Mensch“ des Jahres 2010 aus 288 Einsendungen von Künstlerinnen und Künstlern aus Österreich, Schweiz, Estland Polen und den Niederlanden 20 der geeigneten Arbeiten auszuwählen. Dies fiel nicht leicht, jedoch ist die Ausstellung eine überzeugende geworden. Bei der Festlegung des Preisträgers stand die Jury vor einer schwierigen Aufgabe, denn es gab mehrere gleichwertige Arbeiten, die in die engere Wahl kamen. Nach einer intensiven Diskussion fällte die Jury ein einstimmiges Urteil.
Der Kunstpreis Ökologie geht 2010 an Rogier Alleblas mit seinen großformatigen Arbeiten ohne Titel.
Diese drei Werke irritieren zunächst durch das klassische Medium der Tafelmalerei. Es handelt sich jedoch um analoge Fotografie, mit Ölfarben bearbeitet. Die Arbeiten entstanden bereits 2007 und haben mit ihrem Thema eine kritische Vorhersage getroffen, wie die globale Entwicklung sich gestalten könnte. Bestehen doch in der Tat augenblicklich verschiedene global umfassende Krisensituationen. Diesen Zustand verdeutlicht Alleblas, indem er Einzelpersonen in scheinbar ausweglose Situationen stellt. Die Dramatik wird noch durch Details erhöht. Diese Ausweglosigkeit zeigt sich zugespitzt und lässt jede Ironie vermissen.  Dabei bedient sich der Künstler des Elementes Wasser, welches hier dem Einzelnen sprichwörtlich bis zum Halse steht. Dasselbe Element, aus dem einst alles Leben kam und ohne das wir keine Woche überleben könnten, kann ebenso lebensbedrohlich sein, wenn seine zerstörerischen Kräfte entfesselt werden.In dieser Zuspitzung wird deutlich, dass der Mensch zwar Mitgestalter der Umwelt ist, aber die Naturgewalten bislang – zum Glück – von ihm nicht beherrschbar sind. Die überzeugende Aktualität des Triptychons und der enge inhaltlicher Bezug zur 15. Ausstellung Kunst + Umwelt war für die Jury Anlass, diesen Kunstpreis Ökologie an Rogier Alleblas zu vergeben.


Für die Jury:
Günter Kaden, Bildhauer
Dr. Volker Probst, Leiter der Ernst- Barlach- Gedenkstätte Güstrow
und Ursula Strozynski, Malerin/ Grafikerin

 

Rogier Alleblas